Checkliste für die eigene Wohnung

Hier können Sie in Gedanken durch die eigenen vier Wände gehen und testen, wie darin ein Alltag im Alter möglich ist.

Es muss nicht gleich ein großer Umbau sein. Diese Liste enthält kleine Maßnahmen, die Ihre Wohnqualität deutlich steigern.

Im Zusammenhang mit dem Niedersachsenbüro wurde eine umfangreiche Liste zu Hilfsmitteln und Alltagshilfen erstellt, die Sie hier einsehen können.

Ratgeberempfehlung

Ratgeber “EIN LEBEN LANG ZUHAUSE WOHNEN”

Die Broschüre, die der mediaprint infoverlag zusammen mit den Bremer Pflegestützpunkten erstellt hat, stellt ausführlich die Aspekte altersgerechten Wohnens dar und zeigt Wege auf, um gut beraten die eigenen Wünsche umzusetzen. Bei einem “Rundgang durch die Räume” wird aufgezeigt, an welchen Stellen die Wohnung oder das Haus an die Bedarfe der Nutzenden angepasst werden kann.

Der Ratgeber steht Ihnen in den Pflegestützpunkten kostenlos zur Verfügung:

  • Huchting, Amersfoorter Str. 8
  • Huckelriede, Niedersachsendamm 20a
  • Vahr, Berliner Freiheit 3
  • Vegesack, Breite Straße 12 d
  • Bremerhaven, Bürgermeister-Smidt-Str. 29/31

Ratgeber “Bedarfsermittlung und Konzept für die zukünftige Herstellung von R-Wohnungen im Land Bremen”

Bisher gab es keine Zahlen dazu, wie viele Menschen in Bremen eine rollstuhlgerechte Wohnung für ein selbstbestimmtes Leben benötigen. Wie viele rollstuhlgerechte Wohnungen gibt es bereits in der Stadt? Und nicht zuletzt: Wo müssen neue rollstuhlgerechte Wohnungen gebaut werden, weil dort der Bedarf besonders hoch ist?

Im Juli 2018 wurde deshalb zwischen dem Senator für Umwelt, Bau und Verkehr gemeinsam mit der bremischen Wohnungswirtschaft und dem Landesbehindertenbeauftragten eine Selbstverpflichtung zur Schaffung von barrierefreien Wohnungen unterzeichnet. Eine Umfrage zur Ermittlung des Bedarfs wurde im Zeitraum von August bis Oktober 2018 von der Beratungsstelle kom.fort zusammen mit dem Büro protze & theiling durchgeführt. Die Umfrage richtete sich ausschließlich an Menschen, die durch eine Beeinträchtigung auf rollstuhlgerechten Wohnraum angewiesen sind.

Bremens Landesbehindertenbeauftragter Joachim Steinbrück sagte zu der vorgelegten Untersuchung: “Wir haben jetzt einen ersten wichtigen Schritt zur Verbesserung des Wohnungsangebots für Menschen mit Rollstuhl gemacht. Wichtig ist, jetzt auch zu verbindlichen Vereinbarungen über die Schaffung weiterer bezahlbarer rollstuhlgerechter Wohnungen sowie über die Meldung und Vermittlung freier Wohnungen für Rollstuhlnutzer*innen zu kommen.”

Ratgeber “Zuhause im Alter – Portalseite”

Im informativen Serviceportal des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vertieft man in der Rubrik Wohnen Basiswissen zur Barrierefreiheit, erhält Checklisten und den Wegweiser zum Wohnen im Alter.

Der Wegweiser für das Wohnen im Alter beantwortet vielfältige Fragen und gibt praktische Tipps und umfangreiche Informationen zu einem selbstständigen Leben im Alter, auch wenn man Unterstützung oder Pflege benötigt. Checklisten helfen bei der Einschätzung der eigenen Wohnwünsche bis hin zur Entscheidung für den richtigen Pflegedienst.

Neben einem kurzen Überblick über Förderprogramme und gute Praxisbeispiele wird auch auf Fördermöglichkeiten von Gemeinschaftsräumen im KFW-Zuschussprogramm “Altersgerecht Umbauen” hingewiesen.

Eine Übersicht über finanzielle Unterstützung für altersgerechte Umbauten und Pflegehilfsmittel sowie der Leistungen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige rundet den Wegweiser ab.

Der Ratgeber steht Ihnen kostenlos zur Verfügung.

Ratgeber “Älter werden in Bremen”

Der Adressenratgeber 2022/23 mit dem Sonderteil WOHNEN IM ALTER wurde herausgegeben von der Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport – Referat ältere Menschen, der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau, der Seniorenvertretung Bremen und dem Seniorenbüro e. V. Bremen. Er bietet nützliche Kontaktdaten, hilfreiche Tipps und informative Artikel.

Die Tipps und Hinweise ermöglichen den Seniorinnen und Senioren, sich schnell an die richtigen Verbände, Behörden und Einrichtungen zu wenden, um kompetente Hilfe zu erhalten. Neue und bestehende Dienste werden sichtbar gemacht und wichtige Themen für ein sinnvolles Leben im Alter präsentiert.

Ratgeber “Wohnen im Alter – Am liebsten Zuhause”

Wohnungsanpassung trägt dazu bei, die Wohnung bequemer, sicherer und alltagstauglicher zu gestalten. Unsere Kolleg*innen in Niedersachsen haben eine übersichtliche Broschüre herausgegeben, in der die wichtigsten Aspekte der Anpassungen beschrieben werden.

Sicherheit und Komfort in den verschiedenen Räumen, den Außenbereichen und Wohnungsgestaltung bei Demenz werden ausführlich beschrieben. Ein Adressenteil hilft, die richtigen Ansprechpartner zu finden.

Studie: Kosten der Barrierefreiheit

Die Terragonstudie zeigt, dass die Umsetzung von Barrierefreiheit kaum mit Mehrkosten verbunden ist, wenn klug geplant wird. TERRAGON WOHNBAU hat dafür ein Musterprojekt durchgerechnet. Angenommen wurde der Neubau eines fünfgeschossigen Wohngebäudes in Berlin mit insgesamt 20 Wohnungen und 1.500 Quadratmetern Wohnfläche. Analysiert und in Tabellenform dargestellt wurden 148 Kriterien für barrierefreies Bauen nach der DIN 18040-2. Bei 138 Kriterien zeigte sich, dass Barrierefreiheit nicht mit Mehrkosten verbunden ist, sondern allein mithilfe einer intelligenten Planung erreicht werden kann.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Barrierefreiheit nur gut ein Prozent der Gesamtbaukosten ausmacht. Insbesondere bei Aufzügen fallen Mehrkosten an. Aber die meisten Maßnahmen sind kostenneutral, und diese sollten auch umgesetzt werden.