Barrieren sind kleinere oder größere Hindernisse wie Stufen oder Schwellen. Die sind für Menschen ein Problem, die nicht gut laufen können.

In die Beratungsstelle in Bremen-Walle kommen ältere Menschen, Angehörige, Menschen im Rollstuhl oder mit anderen Einschränkungen, um ihre Wohnung sicherer und bequemer zu machen. Die Mitarbeitenden sagen ihnen, was dafür wichtig ist.

Manchmal helfen schon kleine Veränderungen. Manchmal muss aber auch ein Bad umgebaut werden oder zum Beispiel ein Treppenlift eingebaut werden. Wo es Geld für diese Maßnahmen gibt, erfahren Betroffene auch bei kom.fort.

In der Ausstellung an der Landwehrstraße können viele Hilfsmittel und bauliche Lösungen angeschaut und ausprobiert werden. Das sind Haltegriffe, ein Treppenlift, eine bodenebene Dusche, ein Badewannenlift, Möglichkeiten, um Türschwellen und Balkonschwellen zu überbrücken und vieles mehr.

Die Mitarbeitenden beantworten Fragen am Telefon, persönlich in der Ausstellung oder kommen zu den Menschen nach Hause. Dort schauen sie gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern nach passenden Lösungen. So ein Hausbesuch kostet 50 €. Für diejenigen, die wenig Geld haben, bezahlt das Land Bremen die Kosten. Die Beratungen am Telefon oder bei kom.fort in der Ausstellung sind kostenlos.

Die Beratungsstelle unterstützt außerdem Menschen im Rollstuhl dabei, eine passende Wohnung zu finden.

Auch Menschen, die ein neues Gebäude planen, holen sich Rat bei der Beratungsstelle.
kom.fort arbeitet mit vielen anderen Beratungsstellen zusammen, aber auch mit Menschen, die Wohnungen planen und bauen.

Ziel von kom.fort

Alle Menschen sollen sicher und gut wohnen können. Auch ältere Menschen und Menschen, die nicht gut laufen können oder im Rollstuhl sitzen.

kom.fort unterstützt dabei, Hindernisse abzubauen. In der privaten Wohnung oder im öffentlichen Raum in ganz Bremen. So können ältere Menschen länger zuhause wohnen bleiben und müssen nicht in ein Heim ziehen. Alle Menschen sollen sich frei in der Stadt Bremen bewegen können und ohne Hindernisse in alle wichtigen Gebäude kommen, zum Beispiel ins Rathaus.